Die Fingergelenksarthrose (Polyarthrose) tritt besonders häufig bei Frauen ab den Wechseljahren auf und hat eine starke genetische Komponente. Sie betrifft vor allem die feinen Gelenke an den Fingern und kann das Zupacken und die Feinmotorik beeinträchtigen.
Typische Knotenbildungen
- Heberden-Knoten: Knöcherne Wülste an den Fingerendgelenken (DIP). Oft das erste sichtbare Zeichen.
- Bouchard-Knoten: Verdickungen an den Fingermittelgelenken (PIP), seltener, aber oft mit stärkeren Bewegungseinschränkungen verbunden.
Obwohl die Finger oft knöchern verformt wirken, führt die Erkrankung meist nicht zu vollständiger Versteifung. Sanfte Bewegungsbäder in warmem Wasser oder Rapssamen lindern die morgendliche Steifigkeit spürbar.
Quellen & weiterführende Informationen
Für diesen Beitrag wurden ausschließlich evidenzbasierte, wissenschaftlich geprüfte Fachquellen herangezogen:
- gesund.bund.de – Arthrose der Fingergelenke
- Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie – Patientenratgeber
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